In großen Verfahren verschiebt sich das Gewicht. Nicht mehr der einzelne Zeuge entscheidet, sondern die Frage, wer die Datenmengen beherrscht. Die Ermittlungsbehörden haben dafür Monate Zeit, Personal und Software. Die Verteidigung bekommt die Akte oft spät und in einer Form, die sich kaum prüfen lässt.
Hier geht es um Akteneinsicht in Rohdaten, um die Auswertung von Telekommunikationsüberwachung, um Funkzellen und Standortdaten und um das Selbstleseverfahren. Das sind die Werkzeuge, mit denen sich ein Umfangsverfahren überhaupt verteidigen lässt.
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13.10.2026
Fünfzig Bände und keine Zeit – Verteidigung im Umfangsverfahren
Die Ermittler hatten Jahre, die Verteidigung hat Wochen. Warum im Umfangsverfahren die Zeit das knappste Verteidigungsmittel ist, wie man die Auswahl der Ermittler prüft und welche Vorschriften helfen, …
WeiterlesenAus dem Archiv 2011–2019
Ältere Beiträge. Gesetze und Rechtsprechung haben sich seitdem teils erheblich geändert.